Über 600 Unterzeichner rufen zur Demonstration gegen NPD auf

Bremen. Dem Aufruf „Wir treten ihnen entgegen!“ haben sich inzwischen mehr als 600 Erstunterzeichner aus Politik und Gesellschaft der Hansestadt angeschlossen. Darin heißt es: „Wir stehen für ein Bremen, in dem verschiedene Kulturen und Menschen unterschiedlicher Herkunft friedlich beieinander sind und jeder Person die Menschenwürde zugestanden wird. Wir lehnen eine Gesellschaft mit Fremdenhass und Ausländerfeindlichkeit, mit Deutschtümelei und Rassismus ab. Deswegen rufen wir auf, am 4. November 2006 mit einer friedlichen Demonstration ein deutliches Zeichen gegen den in Walle und Gröpelingen geplanten Aufmarsch der NPD zu setzen. Die Demonstration beginnt am Gröpelinger Straßenbahn-Depot um 10 Uhr.“

Zu den Unterzeichnern gehören nach Auskunft der Initiatoren Hartmut Drewes und Ekkehard Lentz: der Generalintendant des Bremer Theaters, Prof. Dr. Klaus Pierwoß, die Bundestagsabgeordneten Uwe Beckmeyer (SPD) und Dr. Axel Troost (Linke), die Bürgerschaftsabgeordneten Carsten Sieling, Carmen Emigholz, Uta Kummer, Insa Peters-Rehwinkel, Thomas Ehmke, Jürgen Pohlmann, Joachim Schuster und Cornelia Wiedemeyer (SPD), Heiko Strohmann und Karl-Uwe Oppermann (CDU), Karoline Linnert, Matthias Güldner, Anja Stahmann, Dirk Schmidtmann und Lisa Wargalla (Bündnis 90/Die Grünen), die Präsidentin der Bremischen Evangelischen Kirche, Brigitte Boehme, und der Schriftführer der BEK, Louis-Ferdinand von Zobeltitz, sowie 33 Pastorinnen und Pastoren, die DGB-Vorsitzende Helga Ziegert, Ortsamtsleiter Hans-Peter Mester mit allen Mitarbeitern des Ortsamts West, der Geschäftsführer des DIAKO, Walter Eggers, mit 32 Mitarbeitern, die Präsidentin des Landessportbundes, Ingelore Rosenkötter, mit allen Mitarbeitern des LSB, Vertreter der Gewerkschaften ver.di, GEW und IG Metall, des Alevitischen Kulturvereins, der Sportvereine Vatan, TuS Walle, SGO und TURA, Fenerbahce-Fan-Club und Islamische Föderation. Auch die Landesfrauenbeauftragte Ulrike Hauffe und 56 Betriebsräte, Vertrauensleute und Jugendvertreter von DaimlerChrysler haben unterzeichnet.

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